geplant für Winter 2026|2027
Viel gibt es vorzubereiten, von A wie A-Hüften bis Z wie Zuchtzulassung. Beides ist glücklicherweise bereits erfolgreich abgehakt. Hier nehmen wir euch mit auf den Weg.

September 2024
- Milas Röntgenuntersuchung brachte perfekte Ergebnisse wie sie besser nicht sein könnten! Ihre Hüften sind beidseitig A, die Schultern je 0 und auch der Übergangswirbel ist ne 0!
Oktober 2024
- Mila hat die Zuchtzulassung im rcs ohne Auflagen erhalten!
November
- Mila besteht die drei Berner Apportierprüfungen erfolgreich und ist nun geprüfter Jagdhund.
- Die Bestätigung von der SKG, das unsere gewünschter Name „vom Scherlibach“ (im FCI) frei ist, trifft ein. Es dauert aber vermutlich eine kleine Weile, bis die FCI Registrierung abgeschlossen ist.
Januar 2025
- Unsere Webseite geht online. Hier und da wird noch ergänzt und überarbeitet, aber sie gibt einen guten ersten Einblick auf uns.
- Es scheint früh, aber aktuell beschäftigen wir uns intensiv mit der Suche nach passenden Rüden. Je tiefer man in dieses Thema einsteigt, je klarer wird wie herausfordernd dies ist. Der Rüde muss nicht nur von der Leistung, dem Wesen und den gesundheitlichen Ergebnissen überzeugen, auch die Linien müssen zusammen passen und das Exterieur soll für uns natürlich am Ende auch noch stimmen.
- Wir haben dann begonnen, mit potentiellen Besitzern von Deckrüden Kontakt aufzunehmen und die ersten Termine ausgemacht. Da zwischen den Rüden und uns teilweise bis zu 1000km liegen, muss dies natürlich gut geplant sein. Einen absoluten Top-Favoriten treffen wir bereits im Februar!
Februar 2025
- Nachdem ein Onkel von Mila als Träger der Kupferspeicherkrankheit getestet wurde, habe ich mich intensiver mit dem Thema beschäftigt und Mila ebenfalls testen lassen. Das Ergebnis: Sie ist – genau wie ihr Onkel – Träger der Mutation und besitzt kein schützendes Gen. Da uns eine umfassende gesundheitliche Vorsorge für unsere Hunde sehr wichtig ist, haben wir bereits mehrere, aktuell vom RCS nicht vorgeschriebene, aber in meinen Augen sinnvolle, erweiterte Gesundheitstests durchführen lassen. Es war für uns daher selbstverständlich, auch diesen Test mit einzubeziehen. Daraufhin haben wir auch die Leberwerte überprüfen lassen und sie zeigt keinerlei Anzeichen einer Erkrankung.
Was bedeutet dies nun für die Zucht? Die Wahl eines passenden Deckrüden wird anspruchsvoller, da es derzeit kaum ein Bewusstsein für die Kupferspeicherkrankheit innerhalb der Züchterschaft gibt. Viele wissen schlicht nicht, ob ihre Hunde Träger (Carrier) oder sogar betroffen (Affected) sind, weil die Rasseclubs diesen Test derzeit weder vorgeben noch empfehlen.
Ein offener Austausch kann dazu beitragen, das Bewusstsein für diese Krankheit zu stärken und langfristig eine verantwortungsvolle Zuchtstrategie zu entwickeln. Genau dafür möchte ich mich – gemeinsam mit anderen engagierten Züchterinnen – einsetzen.
Da es bislang nur wenige deutschsprachige Informationen zur Kupferspeicherkrankheit bei Labradoren gibt, habe ich hier versucht, meine wichtigsten Erkenntnisse der letzten Wochen verständlich zusammenzufassen.